D´Fasnet isch uf dere Welt
die höchste aller Freuden

1. Es gibt viel Dörfle wunderschä
so rings um unsern Bodensee,
doch s´ka jo gar it anderscht sei,
nur eines g´fallt mir ganz allein.
Do wachset und blühet die Rebe,
do gibt es nu luschtige Leut´,
und sieh´i die goldige Mädle,
denn lacht mir mei Herz halt vor Freud.
Jo s´Schönst´isch für mi halt weit und breit
Uhldinge i de Fasnetszeit:

2. D´Fasnet isch uf dere Welt
die höchste aller Freude,
drum kum zu mir mei Mäschkerle,
wie wärs denn mit uns beide.
Alter Wei und junges Bluet,
macht froh mei Herz und Sinn,
weil i halt, jo sell isch guet
en Unteruhldinger bin,
weil i halt, jo sell isch guert
en Unteruhldinger bin. ///

3. Bescheide stets und voll Humor,
so schreitet mir durchs Lebe,
und isch uns´s Herz au manchmol schwer,
do hilfts der Saft der Rebe,
die Berge, die Wiese, die Wälder,
der himmelblau strahlende See,
solang mir no d´Sunn scheint uf Erde,
vergiss i des Bild nummemeh: ///

4. E Lebe ohne Fasnet wär
jo gar it zum ertrage,
do kascht du halt ganz ungeniert
zu alle d´Wohret sage.
Lont singe uns tanze und lache
und küsse wenns durchaus muss sei,
zu wa gibt´s so goldige Mädle,
wozu wachst und reift unser Wei: //

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